Im Lauf der Zeit geht sie verloren und kehrt allein in sich zurück.
Ich liege auf meinem Sofa, und auf meinem Nabel steht das winzige Sofa des Selbst, das herauslugt. Im Radio Tonscherben vom Cembalo, und noch ein Getöse von Edgar Varese … Musik ist noch eine Seele, die man von innen hört.
Die innere Stimme trat von außen an uns heran.
Die Nacht tritt allein zu dir ein und ist sogar unbewaffnet. Allenfalls eine kleine weiße Katze mit einem schwarzen Ohr, die aus der Nachbarschaft durch den Garten auf die Mauer und über den Balkon zu Besuch kommt wie ein Bild der Nacht, neugierig auf dich.
Bilder der Nacht … unter den Truppen der Erinnerung Strandgut eines Meeres, das deine Füße umspült …
Ein Vorgang wiederholt sich ohne erkennbar zu werden. In seiner Wiederholbarkeit liegt das Geheimnis flüchtiger Struktur als stumme Botschaft unentzifferter Zeit, das Rätsel der Identität in selbstumkreisendem Widerspruch, das im Spiegel ein Rad erkennt;
und eine Tür bleibt offen, und eine Brise vom Meer weht herein. Du spürst wieder Salz auf der Zunge, und jemand tritt leise heran und legt dir fast die Hand auf die Schulter. Wir bleiben stumm zurück wie eine Schrift.
Ich bin eine sprechende Tapete, die ihre Mauer liebt.
Das System hastet vorüber in fahriger Euphorie. In serieller Befriedlichkeit abgezählter Zahlungsempfänger sitzen sie in Verkehrsmitteln, portable Beichtstühle am Ohr.
Szenen zum Überholen in monotoner Reihe … der Knopf in jedem zweiten Ohr ist echt – immerhin.
Der Bediener aber wird von dem Bedienfeld bedient, das er bedient.
Die Haltestelle spuckt mich aus – ich bin auf dem Mond! Ich bin bei Euch angekommen: in den hängenden Gärten des Internet findet die öffentliche Versteinerung des Sachverhalts statt – Millionen sind gekommen; so wie ich hier bin, der Gegenspieler: Narr zu sein.
Schwarze Münze des Wahnsinns – wir zählen dich täglich!
Meine Worte sind taub. Sie wollen nicht verstehen,
was längst Gewohnheit ist –
das Wort führt Klage gegen sich!
Wer wollte die Gottesfurche ausbügeln?
Die Banane des Fortschritts pflücken, statt sie immer höher zu hängen?
Verreckte Gnaden seh ich hinter jeder Tür…
Die Marionette der Autonomie.
Die Narzisse des Altruismus.
Das Zäpfchen der Erleuchtung.
Die Kloake des Humanismus.
Die Geschlossene der Freiheit.
Der Leichengestank aus dem Eintopf letzter Wahrheiten enthält zum Trost der Suchenden Lachgas.
Kein Traum ist der Tod.
Ich liege auf meinem Sofa, und auf meinem Nabel steht das winzige Sofa des Selbst, das sich ausruht. Zum Tag des offenen Grabens zärtliche Gefühle?
Dadurch wird es nicht besser, das kann ich Ihnen sagen. Reicht nicht ein Schwein allein, müssen es zwei sein oder ein ganzes Magazin. Du sollst nicht Ruhe finden in dir, und umsonst wirst du um Gnade winseln und stöhnen.
Wir verrechnen die toten Ideen und sind der Rest unterm Strich.

