ELI

Stoß die Tür auf!
So wie heute abend hier an der Theke hast du mich so oft warten lassen.

Hinter mir, im Schankraum versammelt, sitzt er wieder –
über Schaumkronen waberndes Hochtrabendes labernd.
Meist schimpft er, weiß alles besser; und manchmal lacht er,
als hätte er sich selbst dabei beobachtet:

Der Gnom im Herzen des Genoms, der Mensch, beim Bier.

Um dem an sich Abwesenden zu begegnen, bleibt man besser allein. Du würdest die Türe aufstoßen, und wir säßen zusammen am Tresen und stießen an, während die Zeit auf Zehenspitzen hinter uns vorüberginge, und wären ein einziges Lachen,
bis der Atem ausgeht,

Amen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert