SCHMERZGRENZE

das Tor zur Hölle steht weit offen an diesem Sonntagabend.
Der Atem schlurft wie auf Pantinen durch einen Korridor.
Die Tumorglocke läutet ihre Absichten aus den löchrig gewordenen Einschalungen der Angst.

Ironie treibt mich voran in kleinen Sprüngen, während der Tod mir voran mit der Grubenlampe den Weg ausleuchtet. Wir erleben den Tanz der Walküre auf dem heißen Blechdach, und keiner schaut dir dabei zu als du selbst und ein anderer armer Teufel, der ein paar Schritte entfernt alleine an der Theke säuft.

Der Marmortümpel Tisch, darin die Kaffeetasse noch halbvoll;
ein Elfe Kerzenlicht gibt die Gelegenheit zum Schreiben.
Der volle Aschenbecher, ausgetrunken von des Gedankens Augenblick …

Wieviele Kippen waren dir in die Mülltonne vorausgegangen?!

Leere Hände

Er nahm das Wort und brach es
Da schlüpfte eine Stille aus und machte die Runde
Sie kam zu dir und auch zu mir und ließ sich nieder
Und ich hörte sie sagen

Was du liebtest
Mensch
zerfiel zu Staub
Doch einzig die Liebe ist über Kritik erhaben

Wie der Engel des Todes eilen wir uns selbst aus der Zukunft entgegen
leere Hände reckend