als ein Geschwätz im Kopf, das vielsprachig widerhallt in den Straßen und nichts weiß, was je von Belang gewesen wäre, am wenigsten von sich selbst, und wieder nichts gehört haben wird als das jeweils jüngste Gerücht von der Welt, das in den Straßen widerhallt – eine geistige Leere im Prozess der virtuellen Selbstfindung, Sprachlosigkeit mit redseligen Smartphones; Taubheit mit dem Knopf im Ohr, damit man wenigstens so echt wirkt, wie die Werbung für echte Markenstofftiere verspricht. Geistige Flachweltbewohner allesamt, den Kopf voller Schubladen und ohne Bewusstsein der Enge des eigenen Horizonts. Da ist nur eine Welt; aber wir leben jeder für sich in unserer eigenen, von der wir uns nur ungern eingestehen, wie fremdbestimmt, wenn nicht -gesteuert sie ist, und wie illusionär und defizitär unsere Sinnkonstruktion, die unsere Ausrede ist vor Gott, wenn wir allein sind mit uns bei Nacht. Dann helfen nur noch die handelsüblichen Psychopharmaka und Drogen wie Alkohol. Gute Nacht!
