JENSEITS VOM FENSTER

Im metabolischen Bereich meiner Wahrnehmung bilden der strahlende Aprilnachmittag vorm Küchenfenster, das Vogelgezwitscher draußen und das vierfach über Kreuz verkreuzte schwarze Aufstellgitter auf meinem weiß emaillierten alten Gasherd zusammengenommen eine überfahrene kleine weiße Katze mit schwarzer Schwanzspitze und einem schwarzen Ohr auf einem Parkplatz in Tucson/AZ im Februar 1990, die jetzt wieder, auf meinem Unterarm liegend, leise schnurrt, während ich aus dem Fenster schaue und sie gedankenverloren mit der Rechten kraule, bevor ich wieder aufwache und mich abdrehe und das Radio einschalte und mir trotzdem erst noch mal eine drehe. ‎