Den Vollmond schauen,
wenn er gegen Mitternacht im Süden fern erblüht in seinem Schimmer über den Dächern und der Kirchturmspitze,
heißt ihn zu spüren wie eine fernere Abwesenheit jenseits des
Bildhorizonts – denn unter deinen Füßen Richtung Norden
iegt dein Stern.
Und wessen Abglanz sind wir?
Wer bist du hinter dem letzten Horizont – Licht meiner Seele?
Wer bist du, liebste Trauer?
Unter dem silbernen Mond heute Nacht stand die Tür zur Grabkammer offen.

